Nieplitzpark Beelitz -
Die Sinne erfrischen am Nieplitzufer

Herausragend ist die Lage des neu entstehenden Nieplitzparks unmittelbar zwischen der historischen Altstadt und dem Fluss Nieplitz. Und ebenso einzigartig sind die inhaltlichen Themen des naturnahen Parks, der sowohl Bewohner als auch Besucher inspirieren kann und die Sinne erfrischt. Die kulturgeschichtlichen Themen der Bleichwiesen, Postroute und Weiden sind konsequent aus dem Standort entwickelt und lebendig für alle Altersstufen interpretiert.

Dieser Ansatz trägt zur eigenen Identität und überregionalen Ausstrahlung der Gemeinde Beelitz bei. So wird das Thema der Bleichwiesen in den “Weißen Gärten”, dem Bleichpavillon und der Parkbühne aufgenommen. Auf dem Standort der historischen Weide können Postkutschenpferde weiden und auf der “Bürgerweide” bieten sich neben Hochbeeten mit essbaren Pflanzen ruhige Sitz- und Liegeflächen an.

Zum Thema der Postroute sind verschiedene Elemente geplant, die einen lebendigen Einblick in die Zeit der Postkutschen geben sowie der “Garten der Lyrik” als Anregung zum Thema des Briefes und der Kommunikation. Die kulturhistorischen Themen sind als Informationstafeln in unterhaltsamer Form von “Briefen aus der Vergangenheit” vorgesehen. Die historischen Themen wurden in Zusammenarbeit mit dem stadteigenen  der „Alten Posthalterei“ recherchiert und gestaltungsbezogen ausgewertet. Dabei kamen neue Erkenntnisse zutage, wie z. B. die bislang unbekannte Lage eines Altarmes der Nieplitz und die mittelalterliche Stadtstruktur, die für die Planung interessant sind. Mit der Öffnung dieses Gewässerabschnittes und dem historischen Mühlenfließ wird ein Teil des Parks eine attraktive Insellage mit Brücken erhalten. 

Eingebunden ist der Nieplitzpark in das ebenfalls neu entwickelte Freiraumkonzept der “Grünen Ringe” - Erlebniswege und -räume im Grünen, die zu Fuß und mit dem Fahrrad erkundet werden können. In direkter Anbindung an den Bahnhof startet der äußere “Landschaftsring” am Wasserturm. Die für Beelitz typische Landschaftsvielfalt aus Kiefernwäldern, Spargelsandern und der Nieplitzniederung wird hierbei erlebbar.

Der “Altstadtring” führt durch Kleingärten, den Nieplitzpark und die historische Wassermühle um die mittelalterliche Stadt. Das Gesamtprojekt vereint kulturelle, historische, landwirtschaftliche, touristische und ökologische Anliegen miteinander. Das kulturelle und naturräumliche Erbe wird gleichzeitig bewahrt, sichtbar gemacht und zeitgemäß entwickelt. Aufgrund der engen Verbindung von Kultur und Natur besitzt das Projekt eine hohe Attraktivität für den Tourismus und die Naherholung in der Region.  

 

 

Die Kulturgeschichte
spielerisch & modern gemeinsam erleben

Die vorhandene Nieplitz wird erweitert um einen historischen Gewässeram. Das Mühlenfließ soll ebenfalls wiederbelebt und an die Nieplitz angeschlossen werden.

Zwei der Themen, die gestalterisch im Park aufgenommen werden: Die historische Postroute und die Bleichwiesen, auf denen das Leinen früher bei der Rasenbleiche durch wiederholtes Wässern weiß gebleicht wurde

Freiraumkonzept „Grüne Ringe“